Zukunft der Kärntner Wirtschaft
Egyd Gstättner regt in seiner Glosse in der Kleinen Zeitung vom 04.03.2009 wieder einmal zum (Nach)Denken an. Bei einem Spaziergang durch die Stadt Klagenfurt fallen einem wirklich nicht hie und da, sondern beinahe überall leer stehende Geschäfte auf. Viele kleine Läden, vom Greißler über die Trafik bis zur kleinen Boutique, haben wirtschaftlich betrachtet den alles überragenden Einkaufszentren und Handelsketten nicht viel entgegen zu setzen. Sortimentsbereinigung und Ausdifferenzierung fallen zudem schwer, wenn der Zug bereits abgefahren ist und die Banken nicht mehr mitziehen wollen. Und die Politik ist gerade auch kein Freund des Kleingewerbetreibenden von nebenan.
Der ORF in Kärnten Heute und so manches Tagblatt berichteten unlängst von einzigartigen Produkten und Leistungen, welche Kärnten “durch die Bank”, Lebensmittel, uriges Handwerk wie innovative Hochtechnologie, zu bieten hat. Manche haben den Schritt in die Zukunft also doch gewagt und bieten moderne, qualitativ hochwertige und nutzenstiftende Leistungen an. So provinziell verquert und regional begrenzt ist der Kärntner ja also doch nicht. Dabei kommt es aber immer auf die Vermarktung an, wobei der Kärntner sich wohl internationaler ausrichten und auf höherem Level ansetzen sollte. Diesbezüglich sollte er sich seiner Stärken bewusst werden und diese mit Mut und Engagement präsentieren.
